12. November 2018
  • 14:06 Teamtage in Leverkusen
  • 16:30 Training am Stechlinsee
  • 0:21 Olympisches GOLD für Leni
  • 8:46 Leni legt Grundlage für entscheidenden Wettkampf
  • 22:56 Anjuli Knäsche verlässt Potsdam
Leni war in Argentinien die einzige Stabhochspringerin, die in der Summe von zwei Wettkämpfen die 8-Meter-Marke überteffen konnte. Ihre Goldmedaille erhielt sie von der Südamerikanischen Rekordhalterin Fabiana Murer überreicht. (Fotos: DLV)

Mit einer überragenden Leistung konnte Leni Freyja Wildgrube am Sonntagabend in Buenos Aires die Goldmedaille bei den 3. Youth Olympic Games erkämpfen. Bei deutlich besserem Wetter als in der ersten Runde stieg sie erneut als Letzte in den Wettkampf ein und musste zunächst sowohl bei 3,82 Metern als auch bei 3,92 Metern in den zweiten Durchgang. Bis dahin hielten die EM-Medaillengewinnerinnen  aus Weißrussland und Frankreich ebenfalls mit, sodass sich Leni trotz Führung aus dem ersten Wettkampf des Sieges nicht sicher sein konnte. Doch dann hatte die Potsdamer Sportschülerin ihren Rhythmus gefunden und überquerte 3,97, 4,02 und 4,07 Meter im ersten Versuch. Ihre Konkurentinnen mussten passen, Leni aber konnte anschließend mit ihren TakeOff-Stäben Made in Brandenburg sogar noch 4,17 Meter sicher überspringen. Somit griff sie erneut in einem internationalen Wettkampf ihre Bestleistung an. Die 4,27 Meter waren nicht aussichtslos, doch zu einem so späten Saisonzeitpunkt für Leni nicht mehr zu meistern. Nach zwei Wettbewerben hatte sie immerhin 30 Zentimeter zwischen sich und die Zweitplatzierte Emma Brentel aus Frankreich gebracht.

Toralf

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