16. September 2019
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Mit zwei Normerfüllungen für die U20-Europameisterschaften kehren die Potsdamer Stabhochspringer vom Herrentagswochenende aus Bayern zurück.

Fabio Wünsche, Ole Perske, Moana-Lou Kleiner und Lauré Scheutzow sprangen als „Team Brandenburg“  beim TOUCH THE CLOUDS – Festival in neue Höhen.

Zu neuen Höhenflügen reisten die Potsdamer Stabhochspringer an diesem Wochenende zum „TOUCH THE CLOUDS“-Festival nach Gräfelfing bei München. Obwohl bei sonnigem Wetter selten ein Wölkchen am Himmel zu sehen war, verlor das Team Brandenburg sein Ziel nicht aus den Augen und gewann trotz starker Konkurrenz. Immerhin waren am Wochenende über 100 Stabhochspringer verschiedener Nationen in die Kleinstadt bei München gereist.

Der erste Griff nach den Wolken gelang am Samstag Lauré Scheutzow. Nach fehlerloser Überquerung ihrer bisherigen Saisonbestmarke von 3,90 Metern lies sie mit 4,05 Metern die geforderte Norm für die U20-Europameitserschaften  im Juli auflegen und überflog diese Höhe gleich im ersten Versuch souverän in hohem Bogen. Dies bedeutete für die 19-Jährige eine neue persönliche Bestleistung  und die Qualifikation für die Junioren-Gala in Mannheim, bei welcher die JEM-Tickets vergeben werden. Am Sonntag konnte Sie diese Leistung mit einem Sprung über 4,01 Meter noch einmal bestätigen. An beiden Tagen versuchte sich Moana-Lou Kleiner nach übersprungenen 3,71 Meter an der internationalen Norm für die EYOF in Baku (3,80m). Nach Trainingsrückstand muss diese Normerfüllung allerdings noch warten. Stina hingegen gelang am Sonntag der Sprung über 3,81 Meter, was ihr die Normerfüllung  für die Deutschen U23-Meisterschafen einbrachte.

Gleich zum Doppelschlag holten auf der „Black Mamba“ , wie Veranstalter Matthias Schimmelpfennig seine Hauptanlage nennt, Fabio Wünsche und Ole Perske aus. Nach bereits überquertem Hausrekord von 4,81 Metern blieb die Latte für beide auch bei 4,91 Metern liegen. So probierten sich die Jungs erstmals an der 5-Meter-Marke. Gleich im ersten Sprung ließ es Ole wie zuvor Lauré richtig krachen und flog über diese Höhe. Schon wollte sich das umstehende Publikum mit ihm freuen, als die Latte doch noch vom Aufleger fiel. Obwohl Ole in die verbleibenden Versuchen noch mehr Energie reinlegte, blieb ihm dieser Erfolg am Samstag noch verwehrt und er durfte dann zuschauen, wie sein Trainingskamerad erstmals über die 5,01 Meter flog. Fabio konnte sich nun ebenso wie Lauré bei den Mädchen die Qualifikationshöhe für die JEM U20 auflegen. Im zweiten Versuch flog er dann sogar noch über die 5,10 Meter, mit der er im Vorfeld kaum rechnen konnte. Der Sportschüler, der ebenso wie Ole und Lauré von Stefan Ritter trainiert wird, verbesserte am Samstag seinen Haussrekord gleich in 30 Zentimeter und ist ist nun ein ernst zu nehmender Kandidat auf ein Ticket für das Nationalteam. Am zweiten Sprungtag konnten alle Jungs nicht mehr an das Ergebnis des Vortages anknüpfen. Ole gewann immerhin das Springen mit 4,71 Meter.

Toralf

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