17. November 2019
  • 6:55 Konditionstrainingslager am Stechlin
  • 23:19 LVB-TalenteCamp
  • 6:46 Platz 2 und 3 bei JtfO
  • 9:20 Stabhochsprung – Entdecke dein Talent
  • 23:58 Saisonabschluss in Beckum

Bessere Werbung kann ein Einkaufscenter kaum machen. Als der letzte Sprung des diesjährigen Stern Center Springens gültig über die 6-Meter-Marke ging, gab es keinen, der nicht in den begeisterten Jubel des Polen Piotr Lisek mit einstimmte. Etwas Unglaubliches geschaft zu haben, sich den Traum eines jeden Stabhochspringers zu erfüllen – das sah  man dem derzeit weltbesten Stabhochspringer deutlich an und dieses Gefühl übertrug sich blitzschnell auf die Zuschauer, unter denen auch unsere Stabies hautnah an der Stabanlage diesen Moment miterleben durften.

Bereits am Vormittag konnte man einen ähnlich überraschten Springer beobachten. Für den Jüngsten im Feld waren einige Passanten mehr stehen geblieben, als sonst üblich. Und sie jubelten mit Wigurd Wildgrube, als er seinen erst vorgestern aufgestellten Hausrekord auf 2,25 Meter verbesserte. Als ihm danach auf Anhieb auch der Sprung über 2,40 Meter glückte, war sein ungläubiger Blick dem des großen Piotr am Abend sehr ähnlich und auch das Publikum bekam schon einen klaren Vorgeschmack auf die Emotionen am Abend. Wigurd war mit diesem Sprung an diesem Tag der Beste in der Pokalwertung der Jungs und nahm nun die zweite goldene Trophäe mit nach Hause.

 

Wigurd beobachtete beim Einspringen seine große Schwester Leni genau. Moana und Julia sprangen in der w15 über die begehrten 3 Meter. Auch als Helferteam machten unsere Stabies einen großartigen Job.

 

Über den bronzenen Pokal in der Gesamtwertung der Mädchen durfte sich Moana freuen. Als klare Siegerin der w15 bestätigte sie ihre neue Bestleistung vom Donnerstag mit einem sicheren Sprung über 3,30 Meter.  Bei den anschließenden 3,45 Metern war sie nicht chancenlos. Zuvor übersprang Julia in der gleichen Atlersklasse erstmalig die 3 Meter und freute sich über Platz 2.  Leni steigerte sich in der w18 auf 3,30 Meter und scheiterte erst bei dem Versuch, einen neuen Hausrekord aufzustellen.

Rekordverdächtig war im 18. Jahr auch der Rückbau der Wettkampfanlage. Mit Hilfe des Helferteams des SC Potsdam und unserer ältesten Sportler war keine 3 Stunden nach dem Rekordsprung von der Stabhochspringerei im Potsdamer Stern Center nichts mehr zu sehen. Wir  danken allen Unterstützern, die dieses tolle sportliche Erlebnis auch in diesem Jahr möglich gemacht haben.

Toralf

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