27. Juni 2019
  • 7:44 Titus erfüllt die Block-Norm
  • 23:30 Auch Leni mit JEM-Norm … Tyrel gewinnt
  • 8:12 Stina holt sich den U23-Titel
  • 7:53 4,05 Meter … Moana erfüllt U20-JEM-Norm
  • 12:26 Moana springt EYOF-Norm in Holzminden

Die Freiluftsaison begann für die Stabhochspringer der Region in diesem Jahr gleich mit den offenen Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften, welche erstmals ausgelagert aus dem kompletten Meisterschaftsprogramm als separater Wettkampf durchgeführt wurde. Der Veranstalter, die SV electronic Hohen Neuendorf, lud auf seine Stabhochsprunganlage im Heimatstadion unweit der Himmelspagode ein, wo schon seit vielen Jahren von Kerstin Paech Kinder für diese leichtathletische Disziplin begeistert werden. Dank der engagierten Trainer, ehemaliger und aktiver Sportler und vieler begeisterter Helfer wurden den Stabhochspringern aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern eine würdige Meisterschaft geboten, was die meisten der 27 Sportler mit guten Sprüngen danken konnten.

In der U 18 gewann mit Tjara Hsu dann sogar ein „Eigengewächs“ aus Hohen Neuendorf. Die 17-jährige eigentliche Speerwerferin frönte ihre zweiten Leidenschaft und setzte sich mit übersprungenen 3,10 Metern vor der U16-Springerin Pauline Bittkau (2,90m) aus Potsdam durch. Den Wettbewerb der gleichaltigen Jungs dominierte Tyrel Prenz. Er steigerte seine Bestmarke mit dem Stab um 20 Zentimeter auf 4,30 Meter und sicherte sich nur eine Woche nach seinem Zehnkampf in Halle auch im Stabhochsprung die DJM-Norm für Ulm.  Als Vierter wurde U16-Springer Titus Masuch geehrt, der seine Bestleistung auf 3,80 Meter steigerte und somit die DJM- Norm untermauerte.

Der Wettbewerb der Frauen sah die beiden Scheutzow-Geschwister mit 3,80 Metern (erfüllte DJM-Norm) ganz  oben auf dem Siegerpodest. Dovilè für Schwerin und Lauré für  Potsdam startend wollen in wenigen Wochen um ein Ticket für die JEM U20 kämpfen und holten sich nach längeren Trainingswochen nun erste Wettkampferfahrungen. Gleiches gilt für die Potsdamer U20-Springer Fabio Wünsche und Ole Perske. Sie erwischten als 3. und 4. im Männerfeld einen guten Saisoneinstieg, zeigten aber mit ihren Sprüngen auch, dass sie noch gute Steigerungsmöglichkeiten haben. Dabei sprang Fabio mit 4,80 Meter bereits neuen Hauserkord, Ole blieb mit 4,70 Meter knapp dahinter. Die DJM-Norm ist erfüllt, für die JEM sind aber 5,10 Meter gefordert. Den höchsten Sprung des Tages setzte der Schweriner Gillian Ladwig, der mit 5,20 Metern gewann. An dem Stadionrekord des Hohen Neuendorfers Carlo Paech (5,50m) konnte sich diesmal kein Athlet versuchen.

Die derzeit erfolgreichsten Potsdamer Stabhochspringerinnen waren diesmal nicht am Start. Friedelinde Petershofen und Leni Wildgrube weilen mit dem Deutschen Leichtathletikverband in einem Trainingslager, Moana-Lou Kleiner war aufgrund einer leichten Fußverletzung als Helfer angereist.

 

Toralf

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