7. Mai 2021
  • 9:22 Stabhoch-Bundeskader in Kienbaum
  • 12:26 PLATZ 5, 6 UND 7 BEI HALLEN-DM
  • 18:47 Leistungsdiagnostik im Wettkampf
  • 21:49 Endlich wieder Wettkampf!
  • 14:41 Stabies wünschen frohe Weihnachten

Noch konnten sich die Routiniers im Deutschen Frauenstabhochsprung die Medaillen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund sichern, doch mit unseren drei Potsdamerinnen Moana-Lou Kleiner, Leni Freyja Wildgrube und Ella Buchner hat die nächste Generation die Tuchfühlung bereits aufgenommen. Immerhin 30 Jahre beträgt das Durchschnittsalter der ersten vier Frauen, Moana als U20-Athletin auf Platz 5 ist mit 18 Jahren 14 Jahre jünger als die Siegerin Lisa Ryzih. Und beide trennen im Ergebnisprotokoll gerade einmal 20 Zentimeter und es hätten auch weniger sein können.

Denn Moana zeigte nach übersprungenen 4,21 Metern auch sehr überzeugende Sprünge bei dem Versuch, mit 4,31 Metern eine neue Bestleistung zu überqueren. Und im dritten Anlauf war sie doch schon souverän drüber, jedoch streiften im letzten Moment ihre Arme die Latte von den Auflegern.

Zuvor hatten auch die beiden gerade der U20 entwachsenen Leni (4,11m) und Ella (4,01m) mit sehr hohen Sprüngen über die niedrigeren Höhen gezeigt, dass sie in Zukunft Ansprüche bei der nationalen Medaillenvergabe stellen wollen. Jedoch stellte ihnen die coronabedingt nun bereits seit einem Jahr dürftige Wettkampfpraxis ein Bein. Ella konnte mit den mit Abstand schnellsten Anlaufgeschwindigkeiten im Feld ihren Stab nicht unter Kontrolle bringen, Leni dagegen ärgerte sich anschließend über ihre auch gesundheitsbedingt entstandenen Anlaufunsicherheiten, die eine von ihr gewohnte Meisterschaftsperformance nicht zuließen.

Moana, Ella und Leni freuten sich über die Chance, bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund ihrer Profession Stabhochsprung auch in einem der derzeit seltenen Wettkämpfe nachgehen zu können.
Toralf

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